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Impruneta - eine Einleitung



Piazza Buondelmonti, Impruneta



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Impruneta ist ein kleines Städtchen in Hügellage zwischen dem Greve- und Ematal, zirka eine halbe Stunde südlich von Florenz. In früheren Zeiten war es als "in prunetis" oder "in pineta" bekannt (im Pinienhain), und noch heute können einzelne Überreste herrlicher Pinienwälder zwischen den Olivenhainen auf den umliegenden Hügeln besucht werden. Im Mittelalter gehörten Impruneta und die umliegenden Dörfer zu den Besitztümern der Familie Buondelmonti, deren Burg sich im Dorf Montebuoni befand. Die Familie wird erstmals im 10.Jh. mit Sichelmo gennant. 1135 wird die Familie von den Florentinern aus ihrer Burg vertrieben. Sie zog sich nach Florenz zurück, und hatte zusammen mit der Familie Fifani eine bedeutende und einflussreiche Rolle hinsichtlich der Spaltung der Florentiner Einwohner in Guelfen und Ghibellinen inne. Ihr Einfluss wuchs entscheidend nach einem infamen Kampf unter Betrunkenen, dem Machenschaften hinsichtlich der Hochzeit ihrer Töchter folgten. Dieser Streit erreichte seinen Höhepunkt, als Buondelmonti di Buondelmonti an seinem Hochzeitstag an Ostern 1216 von Oddo Arrighi di Fifanti ermordet wurde. Jahre parteiischen Blutvergießens folgten.

Die Kirche von Impruneta wurde durch ihr wunderbares Marien-Abbild berühmt. Zahlreiche Pilger kamen nach Impruneta und bis heute findet am 18.Oktober, St. Lukas, ein bekanntes Fest statt. Ursprünglich ein Viehmarkt, werden heute Abendessen und Pferderennen organisiert.

Der Hauptgrund Impruneta zu besuchen, sind die Kirche mit seinem Museum und die Terracotta-Brennereien, von denen die meisten nahe des Hauptplatzes liegen.

Jedoch gibt es zahlreiche andere interessante Dinge in und um Impruneta zu sehen und während des Jahres finden Festivals und kulturelle Veranstaltungen statt, die einen Ausflug von Florenz lohnen machen. Und falls Sie an Burgen interessiert sind: die Toskana ist voll davon. Für Beschreibungen und Karten, besuchen Sie die Schlößer im Chiantigebiet.

Sehenswürdigkeiten im Impruneta und Umgebung


Terrakotta-Öfen in Impruneta

Die Handwerker erzeugen ihre Produkte mit Lehm der Gegend, der mitunter sogar aus den eigenen Grundstücken stammt. Die Palette reicht von kleinen, in Formen gebrannten Täfelchen bis zu kleinen oder lebensgroßen Statuen, über handgefertigte dekorative Tonwaren in allen Größen zu riesigen Pflanzenkübeln für den Garten und Ölgefäßen. Zudem wird eine reiche Auswahl an Bodenfliesen und Dachziegeln hergestellt. Die typisch rote Farbe ist den Objekten zu eigen, die durch Sonne und Regen eine gewisse Patina erhalten. Darüberhinaus sind herrliche handbemalte Teller und Krüge erhältlich. Mehr Informationen über Impruneta-Terrakotta.

Darüber hinaus sind handbemalte Teller und Krüge erhältlich. Mehr Informationen über handbemalte Keramikobjekte.

Die Kirche mit seinem Museum

Die Kirche besteht seit dem XI Jahrhundert, wurde aber öfters verändert; besitzt . einen schöner Glockenturm aus dem 13. Jh. Im Innern der Kirche befinden sich wertvolle Malereien und Skulpturen. Eine Predella aus dem 15. Jh., ein Polyptychon aus dem 14. Jh. Kreuzgang aus dem 14. Jh. Das Museum birgt eine Sammlung von Materialien verschiedener Jahrhunderte, geschichtlich und künstlerisch sehr interessant sind: Kirchenschmuck und Einrichtung, Messgewänder, Votivvasen, Skulpturen aus Silber und eine preziöse Serie von Kreuzen, eines davon wird dem Künstler Ghiberti zugeschrieben.

Öffentliche Bibliothek

Impruneta verfügt über eine gute und moderne öffentliche Bibliothek auf der Piazza Buondelmonti, gegenüber der Kirche von Impruneta. Italienische Zeitungen sowie zahlreiche Bücher über die Umgebung Imprunetas warten auf Leser. Zudem ein hübscher Platz, um das Treiben auf der Piazza zu beobachten.

Die Villa Corsini at Mezzomonte ist ein grandioses Beispiel für einen toskanischen Landpalast. In früheren Zeiten war die Villa das Zentrum eines Bauernhofs, der 8 km südlich von Florenz zwischen Grassina und Impruneta lag und von Olivenhainen und Weinbergen umgeben war. Die Bedeutung der Villa Corsini, die eine wundervolle Lage in einem der wenigen unberührten Tälern in der Umgebung von Florenz hat, ist nicht in der Schönheit ihrer Gärten, des Grundstücks oder der Räume begründet, sondern liegt vielmehr an den Fresken, mit denen sie verziert ist. Sie entstanden im 17. Jahrhunderts und sind das Werk einiger der größten Meister dieser Periode (Giovanni di San Giovanni, Michele Colonna, Pandolfo Sacchi, Domenico Cresti detto Il Passignano). Weitere Informationen über die Villa Corsini.

Die Kirche Saint Miniato in Quintole
Via di Quintole per Le Rose

Diese Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist typisch für ihren Einsatz von Terrakotta als architektonisches und dekoratives Element, wie in den äußeren Randstreifen der Bögen, in den Pfeilern des Portikus und in der Terrakotta-Lünette oberhalb der Tür. Der architektonische Stil der Kirche ist sowohl elegant als auch streng. Ihr Grundriss ist ein Lateinisches Kreuz und ihr Portikus wird von drei weiten Säulengängen getragen. Innerhalb einer der Kapellen findet man Überreste aus dem Mittelalter und der Renaissance, einschließlich einer Jungfrau Maria mit dem Jesuskind und andere Fragmente von Fresken aus der florentinischen Schule des frühen 14. Jahrhunderts. In der Apsis kann man eine von Bicci di Lorenzo gemalte Holztafel aus dem frühen 15. Jahrhundert bewundern, die die Jungfrau mit vier Heiligen zeigt.

Die Kirche von San Lorenzo alle Rose

Die Dokumentation dieser sehr alten Kirche geht zurück bis ins 11. Jahrhundert und im 14. Jahrhundert wurde sie umgebaut. Sie stand unter der Schirmherrschaft der Familie Rossi und später der Familie Grifoni - wohlhabende Familien der Stadt, die über großen Grundbesitz in der Gegend verfügten. Der innere Grundriss ist rechteckig und wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte unterlief das Gebäude zahlreichen Veränderungen. Die Seitenaltäre wurden erhöht und der hölzerne Altar wurde durch einen steinernen ersetzt. Vor der Fassade befindet sich ein Säulengang mit toskanischen Pfeilern. Hinter dem Hauptaltar hängt eine Umsetzung der Mariä Verkündigung aus der Feder des Maestro da Serumido (der konventionelle Name eines exzentrischen Künstlers, der im 16. Jahrhundert in Florenz wirkte). Auf der rechten Seite des Altars kann man ein Bild des "San Nicola da Bari" von Andrea Boscoli (1596) und auf der linken ein Gemälde, das von Francesco Curradi stammt und die Heiligen Domenico und Caterina zeigt,  bewundern. Früher war in der Mitte das Gemälde der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind von Taddeo Gaddi angebracht. Dieses Bild, das der späten Schaffensperiode des treuesten Schülers Giottos zugeschrieben wird, befindet sich nun im Presbyterium.

Es gibt einige Villen im Ort verstreut, die von außen betrachtet werden können. Beispielsweise Villa Il Prato, Villa Carrega aus dem 17.Jh. in Via Roma, die heute ein Privathaus ist und Villa Citernesi in Via di Candegli. Zahlreiche elegante Villen liegen in der Gemeinde Impruneta: Herrlich sind beispielsweise Villa Corsini in Mezzomonte, die Lorenzo de'Medici gehörte, wie auch der zugehörige Garten. Weitere Villen aus dem 16.Jh. liegen entlang der Via Imprunetana in Richtung Pozzolatico auf der Strecke von und nach Florenz, wie auch La Cappella Rossa in Quintole und La Torre Rossa in San Gersole. Längs der Via Imprunetana in Richtung Tavernuzze liegt die Villa Le Querce aus dem 15.Jh., sowie das Istituto Suore Domenicane in einer Villa des 16.Jh, und die Villa Accursio. Einige sind über schöne Spazierwege zu erreichen. Ideal auch für Fahrradtouren.

Tavarnuzze ist einer der interessantesten Orte der Umgebung. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Sankt Peter (Chiesa di San Pietro) in Montebuoni, die Kapelle der Familie Buondelmonti (Cappella dei Buondelmonti) und das Hospital St.Julian (lo Spedale di San Giuliano). Alle diese Attraktionen sind auf direktem oder indirektem Weg mit der Familie Buondelmonti verbunden, die aus der Gegend um Tavernuzze stammte und sich später bis Impruneta und letztendlich Florenz ausweitete.























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Anna Maria Baldini